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Mexiko hat gewählt

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In Mexiko waren am Sonntag rund 89 Millionen Bürger aufgerufen, an den Präsidentschaftswahlen teilzunehmen. Darüber hinaus wurde über die neue Besetzung des Senats und des Abgeordnetenhauses abgestimmt. In zahlreichen Bundesstaaten gab es zudem Regionalwahlen.

Andrés Manuel Lopez Obrador von der Linkspartei Morena war als aussichtsreichster Anwärter auf das Präsidentenamt angetreten, in den Umfragen lag der 64-Jährige mit großen Vorsprung vorn. Obrador hat der Korruption den Kampf angesagt und will für größere soziale Sicherheit sorgen.

Der Konservative Ricardo Anaya hat für den Fall seines Wahlsieges grundlegende Änderungen angekündigt. Er wolle das Land modernisieren, hatte der 39-Jährige gesagt.

José Antonio Meade, der für die sozialdemokratische PRI ins Rennen ging, litt im Wahlkampf unter dem schlechten Renommee seiner Partei. Viele Mexikaner verbinden mit der PRI und dem bisherigen Staatsoberhaupt Enrique Peña Nieto Vetternwirtschaft und eine aus dem Ruder laufende Kriminalität. In dem mittelamerikanischen Land gab es im vergangenen Jahr 29.000 Morde, während des Wahlkampfes wurden 133 Politiker umgebracht.