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Wiederaufbau in Nepal: Hilfe schafft Arbeitsplätze

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Wiederaufbau in Nepal: Hilfe schafft Arbeitsplätze

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Nepal ist auch drei Jahre nach den Erdbeben immer noch ein Land im Aufbau: 2015 wurden fast eine Million Häuser beschädigt oder zerstört. Kostengünstige Bautechniken tragen inzwischen dazu bei, den Wiederaufbau zu beschleunigen. Der Distrikt Sindhupalchowk wurde am stärksten von den Beben betroffen.

Im Rahmen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) wurden die Menschen darin geschult, leichtes und kostengünstiges Material für den erdbebensicheren Wiederaufbau der Häuser zu verwenden.

Doch in den abgelegenen ländlichen Gegenden Nepals sind Baumaterialien nur schwer aufzutreiben. Finanziert durch das Europäische Amt für Humanitäre Hilfe (ECHO) unterstützte das UN-Entwicklungsprogramm die Einrichtung mehrerer Läden vor Ort, in denen Bauherren und Eigentümer zu vernünftigen Preisen Baumaterial finden können:

"Auf dem Irkhu-Basar gibt es nicht viel Baumaterial. Deshalb haben wir diesen Laden eröffnet. Wir verkaufen kostengünstiges Material wie verzinkten Eisendraht und Drahtgewebe", erklärt Geschäftsleiterin Sristi Tamang.

Weiterer Pluspunkt: Das Geschäft in dem kleinen Dorf Irku in der Nähe der Bezirkshauptstadt Chautara schuf Arbeitsplätze. Neben der Leiterin bilden 15 Einheimische das Komitee, das den Laden betreibt. Sie alle helfen dabei, den Wiederaufbau Nepals zu beschleunigen.