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Somalia: Zwölf Tote bei Selbstmordattentaten in Mogadischu

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Somalia: Zwölf Tote bei Selbstmordattentaten in Mogadischu

Somalia: Zwölf Tote bei Selbstmordattentaten in Mogadischu
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In Somalia haben sich zwei Selbstmordattentäter im Zentrum der Hauptstadt Mogadischu mit Autobomben in die Luft gesprengt. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mindestens zwölf Menschen getötet. Der Angriff habe dem Innen- und Sicherheitsministerium gegolten.

Einer der Angreifer habe mit seinem Fahrzeug den Zugang zum Gelände des Ministeriums gerammt, sagte
Polizeisprecher Ahmed Bashane. Ein weiterer Attentäter habe seine
Autobombe an einem Kontrollpunkt außerhalb des Areals gezündet, das
in der Nähe des Parlaments liegt.

«Danach waren Explosionen aus dem Inneren des Gebäudes zu
hören», sagte Polizeisprecher Ali Hassan. Vor dem Gebäude hätten sich
vier bis fünf mit Panzerfäusten und Maschinengewehren bewaffnete
Männer Gefechte mit den Sicherheitskräften geliefert.

Bashane sprach von mindestens drei zivilen Todesopfern
und 18 verletzten Zivilisten außerhalb des Gebäudes. Zudem starben
den Behörden zufolge zwei Sicherheitsbeamte und zwei
Ministeriumsmitarbeiter. Auch fünf Angreifer seien getötet worden.
3 Zivilisten, zwei Sicherheitsbeamte und zwei Ministeriumsmitarbeiter. Auch fünf Angreifer seien getötet worden.

Kämpfer der mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierten den Angriff in Medien (Radiosender „Andalus“) für
sich. Die Fundamentalisten kämpfen in Somalia seit Jahren für die
Errichtung eines sogenannten Gottesstaats. Bei Anschlägen und
Angriffen haben sie bislang Tausende Menschen getötet. Eine 22.000
Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen Al-Shabaab.

su mit dpa