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Proteste in Simbabwe - Opposition fürchtet Wahlbetrug

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Proteste in Simbabwe - Opposition fürchtet Wahlbetrug

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In Simbabwe haben Tausende Menschen freie und faire Wahlen gefordert. Der Hintergrund der Demonstrationen sind zunehmende Zweifel an den Wahlvorbereitungen.

Die Opposition befürchtet, die Regierung könne das Wählerverzeichnis zu ihren Gunsten manipuliert haben. Bei den Wahlen am 30. Juli wollen mehr als 120 Parteien antreten.

"Die Wahl wird nicht stattfinden, wenn sie nicht dem Gesetz und den Regeln der Transparenz und Rechenschaftspflicht entspricht".

Die Wahlen in Simbabwe werden die erste Abstimmung seit der Unabhängigkeit des Landes im südlichen Afrika 1980 sein, bei der Langzeitpräsident Robert Mugabe nicht antritt.

Zur Wahl werden auch internationale Beobachter erwartet, darunter eine Mission der Europäischen Union.

"Die Wahlkommission sollte unabhängig und autonom arbeiten. Es gibt eine totale Einmischung der Regierungspartei. Sie verstößt gegen das Gesetz und deshalb protestieren wir".

Die Opposition fordert faire Wahlen, damit endlich der Wiederaufbau beginnen kann. Mugabe hatte im November nach 37 Jahren an der Macht auf Druck des Militärs sein Amt aufgegeben.

Die Regierungspartei machte daraufhin Emmerson Mnangagwa, den zuvor in Ungnade gefallenen früheren Stellvertreter Mugabes, zum Präsidenten.