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Trotz Waffenruhe: Gewaltausbruch im Gaza-Streifen

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Trotz Waffenruhe: Gewaltausbruch im Gaza-Streifen

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In der Nacht zum Sonntag haben Palästinenser im Gaza-Streifen vier Geschosse nach Israel abgefeuert. Der Angriff erfolgte, nachdem radikalislamische Palästinensergruppen am Samstagabend eine Waffenruhe verkündet hatten. Eine offizielle Feuerpause wurde von israelischer Seite nicht bestätigt.

Schwerste Angriffe seit Gaza-Krieg 2014

Im Verlauf des Samstags war es im Gaza-Streifen erneut zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Von palästinensischer Seite wurden rund 100 Mörsergranaten und Raketen nach Israel abgefeuert. Israels Luftwaffe antwortete mit Bombardierungen auf zahlreiche Hamas-Stellungen.

16 Tote in Gaza, Netanjahu droht mit Verschärfung der Angriffe

In Gaza wurde ein mehrstöckiges Gebäude getroffen. Dabei wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums 16 Menschen getötet, darunter zwei Jugendliche. Es waren die schwersten Angriffe im dem Gebiet seit dem Gaza-Krieg 2014. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu drohte mit einer Verschärfung der Angriffe, sollten die Palästinenser weitere Geschossen abfeuern.

Palästinenser fordern Recht auf Rückkehr

Die Palästinenser fordern das Recht auf Rückkehr auf israelisches Staatsgebiet. Hunderttausende von ihnen wurden im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948 in die Flucht getrieben.