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Low-Cost-Trouble: Mehr als 200 Flugreisende stecken in Montreal fest

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Low-Cost-Trouble: Mehr als 200 Flugreisende stecken in Montreal fest

Low-Cost-Trouble: Mehr als 200 Flugreisende stecken in Montreal fest
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Rafalflash (CC BY-SA 4.0)
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Schon seit dem vergangenen Wochenende sitzen zwischen 200 und 300 Flugreisende der Low-Cost-Fluggesellschaft Level im kanadischen Montreal fest. Sie wollten eigentlich nach Paris zurückfliegen, aber ihre Flüge wurden jetzt schon mehrmals gestrichen.

Den Flug lv8008 von Montreal nach Paris-Orly, den diese Passagiere gebucht hatten, gibt es jetzt offenbar nicht mehr. Die Fluggäste, die eigentlich am 14. Juli nach Frankreich fliegen wollten, wurden auf den kommenden Donnerstag vertröstet. Vor allem diejenigen, die am Montag wieder hätten arbeiten sollen, sind verzweifelt.

Ein Paar aus Belgien beklagt in der Presse vor allem, dass die Airline Level nicht zu erreichen sei. Sie sei nah an einem Nervenzusammenbruch, erklärte Rosalie, für die sich die Ferien in Kanada zu einem Albtraum entwickelt haben.

Neben dem Flug von Montreal nach Paris wurden auch andere Verbindungen annulliert.

Offenbar gibt es bei der AIrline Level einige organisatorische Probleme. Level ist ein Tochterunternehmen der International Airlines Group (IAG), die aus dem Zusammenschluss von British Airways und Iberia entstanden ist.

Erst seit Anfang Juli 2018 bietet Level, deren Hauptquartier sich in Barcelona befindet, die Verbindung Paris-Montréal an. Allerdings werden die Flüge nicht unbedingt von Level-Maschinen durchgeführt, sondern zum Teil von anderen Filialen der IAG Openskies-Gruppe.

Eigentlich gelten auch für Low-Cost-Fluggesellschaften die in der EU üblichen Fluggastrechte, die die Erstattung von Kosten und einen anderen Rückflug vorsehen.