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Merkel: USA bleiben wichtiger Verbündeter

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REUTERS/Fabrizio Bensch
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das von US-Präsident Donald Trump für Herbst geplante Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Washington begrüßt.

Ungeachtet aller Kritik nach dem ersten bilateralen Treffen beider Politiker in Helsinki forderte sie größere Dialogbereitschaft auf internationaler Ebene.

Es müsse wieder zur Normalität werden, dass russische und amerikanische Präsienten sich treffen, sagte sie auf der Bundespressekonferenz. 90% der Nuklearwaffen seien in den Händen dieser beiden Länder. Schon allein aus Abrüstungsgründen müsse man viele Themen besprechen.

Trotz Abgrenzung und Protektionismus der USA bekannte sich Merkel klar zur transatlantischen Partnerschaft. "Ich glaube, man kann schon sagen, dass der gewohnte Ordnungsrahmen im Augenblick unter Druck steht," räumte sie ein. "Dennoch ist die transatlantische Zusammenarbeit mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten zentral für uns und ich werde sie weiter pflegen."

Trotz außenpolitischer Spannungen und innenpolitischem Streit mit der Schwesterpartei habe sie in den vergangenen Wochen und Monaten nie an Rücktritt gedacht, erklärte Merkel in Berlin.

Alles zu seiner Zeit - und jetzt ist erst mal Urlaub angesagt.