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Wälder im Wert von fast 60 Millionen Euro verbrannt

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Wälder im Wert von fast 60 Millionen Euro verbrannt

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Rund 40 Brände wüten laut Notrufzentrale derzeit in Schweden über das ganze Land verteilt. Zwischenzeitlich waren es sogar mehr als 80 kleinere und große Brände. Stockholm musste um Hilfe aus anderen Ländern bitten. Löschflugzeuge aus Italien und Frankreich sind im Einsatz , Norwegen stellte Helikopter bereit.

Eine Tatsache, die zunehmend auch die schwedische Regierung unter Druck setzt. Die konservative Oppositionspartei Kristdemokraten kritisierte, Schweden bestehe zu 70 Prozent aus Wald, habe aber keine eigenen Löschflugzeuge. Ministerpräsident Stefan Löfven betonte am Donnerstag, wichtig sei nicht, wer das Flugzeug besitze, sondern dass Schweden im Notfall darauf zurückgreifen könne. Diese Diskussion solle später weiter geführt werden.

Die Regierung werde "natürlich" alles in ihrer Macht Stehende tun, damit die Feuer schnell unter Kontrolle kämen.

Allein die drei größten Brände in den Gegenden Gävleborg, Jämtland und Dalarna in der Mitte Schwedens umfassten nach Behördenangaben am Donnerstag 20 000 Hektar. Wälder im Wert von rund 600 Millionen Kronen (fast 60 Millionen Euro) seien bisher zerstört worden. Der schlimmste Brand wütet in der Kommune Ljusdal, nach Einschätzung der Rettungskräfte stehen hier allein mehr als 8500 Hektar in Flammen, eine Fläche 25 mal so groß ist wie der Central Park in New York. Die "Brandfront" sei 55 Kilometer.

Schwierig gestalten sich die Löscharbeiten in Trängslet, Dalarna, wegen eines alten Munitioslagers. Es bestehe Explosionsgefahr. Deswegen sei beim Löschen ein Sicherheitsabstand von 800 nötig- auch aus der Luft.