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Demonstrationen gegen IWF in Buenos Aires

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Demonstrationen gegen IWF in Buenos Aires

Demonstrationen gegen IWF in Buenos Aires
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In Buenos Aires sind Hunderte Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen das Treffen der G20, den Internationalen Währungsfonds und dessen Chefin Christine Lagarde zu demonstrieren.

Die Proteste richten sich gegen den Sparkurs der argentinischen Regierung. Der Währungsfond hatte dem Land hohe Finanzhilfen zugesagt, wenn es das Haushaltsdefizit senkt.

Einer der Demonstranten meint: "Durch diesen Deal verlieren wir Jobs. Es steht weniger Geld für die Bildung zur Verfügung, für das Gesundheitswesen. Für die Krise, die die Kapitalisten heraufbeschworen haben, müssen die kleinen Leute zahlen."

Der Gipfel findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Viel Kritik richtet sich gegen den Internationalen Währungsfonds: "Der IWF steht für Einschneidungen, Entlassungen, höhere Steuern. Weg mit dem IWF. Wir brauchen unser Geld für höhere Löhne, Jobs, das Gesundheitswesen und die Bildung."

IWF-Chefin Lagarde sagte, sie gehe davon aus, dass die argentinische Wirtschaft sich bis 2020 verbessere und die Inflation sinke.

Inmitten des weiter schwelenden Handelsstreits zwischen den USA, China und der EU treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Buenos Aires.