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Mesut Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück

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Mesut Özil kehrt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den Rücken. Er begründete diesen Schritt mit "Rassismus und Respektlosigkeit" ihm gegenüber.

Der Weltmeister zieht damit die Konsequenzen aus der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Präsidenten Erdogan. Die Bilder bereut Özil indes nicht. Er würde das Foto wieder machen, schrieb Özil am Sonntag via Twitter auf Englisch in seiner ersten öffentlichen Erklärung seit dem umstrittenen Bild:

Das umstrittene Foto zeigt Özil, DFB-Teamkollege Ilkay Gündogan und Erdogan bei einem Treffen in London wenige Wochen vor der Fußball-WM.

Özil: Türkische Wurzeln respektieren

In der mehrteiligen Erklärung auf Twitter wehrte sich Özil gegen seine Rolle als WM-Sündenbock. Die Affäre um das Foto war sowohl vor als auch nach dem Turnier in Russland Thema gewesen.

Özil verwies auf seine türkischen Wurzeln. Sich nicht mit Erdogan zu treffen, hätte bedeutet, diese Wurzeln nicht zu respektieren, unabhängig davon, wer Präsident sei.

In seiner Mitteilung griff der 29-Jährige zudem deutsche Medien an. Bestimmte Zeitungen würden rechte Propaganda betreiben.