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Feuergefahr auch in Südschweden

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Feuergefahr auch in Südschweden

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27 Waldbrände auf einer Fläche von insgesamt rund 20.000 Hektar lodern derzeit in Schweden - und ein Ende ist nicht in Sicht, denn in den kommenden Tagen soll es wieder Temperaturen über 30 Grad geben. Der Zivilschutzbehörde zufolge steigt die Feuergefahr auch im Süden des Landes, bisher sind vor allem die Provinzen in Mittelschweden betroffen.

„Es sind vier Gebiete, in denen die Brände derzeit am schlimmsten sind“, sagt Britta Ramberg, die Leiterin des Zivilschutzes. "Dort geht es darum, eine Ausbreitung zu verhindern. Eine Möglichkeit, diese Feuer in der nächsten Zeit zu löschen, besteht nicht. Dazu brauchen wir eine Menge Regen. Das Ziel ist jetzt, die Brände sich nicht ausbreiten zu lassen“, so Ramberg.

Hilfe erhält Schweden aus mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Dänemark. Litauen, Polen und Norwegen. Die Länder haben unter anderem Hubschrauber, weitere Mittel zur Brandbekämpfung und Feuerwehrleute geschickt. Auch Waldbrand-erfahrene Einsatzkräfte aus Frankreich und Italien haben sich gen Norden aufgemacht.

In Dalarna waren am Montag mehrere Feuerwehrleute von den Flammen eingeschlossen und mussten per Hubschrauber gerettet werden. Nach Angaben des Roten Kreuzes in Schweden haben sich bisher 4300 freiwillige Helfer gemeldet, um bei der Brandbekämpfung beziehungsweise der Versorgung der Feuerwehrleute mitzuwirken.

Unternehmen wie die Möbelkette Ikea, das Haushaltswaren- und Elektronikhaus Clas Ohlson sowie die Supermarktkette ICA und der Autovermieter Hertz haben ebenfalls Hilfe zugesichert. Ikea hat eigenen Angaben nach Matratzen, Kissen, Handtücher und Decken zur Verfügung gestellt.