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BMW-Werk in USA: Sorge vor Stellenabbau

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BMW-Werk in USA: Sorge vor Stellenabbau

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In Spartanburg, im Herzen der USA, hat der deutsche Autobauer BMW sein weltweit größtes Werk. 1.400 Fahrzeuge wandern hier jeden Tag übers Band. 10.000 Menschen arbeiten im Werk.

Seit den jüngsten Drohungen zwischen Washington und Brüssel, höhere Zölle auf Autos zu erheben, machen sich die Angestellten Sorgen.

70% der hier hergestellten Wagen sind für den ausländischen Markt bestimmt. Der größte Exporthersteller der USA steht an vorderster Front eines Handelskriegs...

Weniger produzierte Autos oder höhere Herstellungskosten. Beide Folgen wären ein Desaster für Spartanburg.

Allan Smith, Direktor der Handelskammer, sagt, "BMW hat nicht nur unsere Stadt, sondern die gesamte Region wiederbelebt. Einfach alles, was sie in der Stadtmitte sehen."

Er kritisiert die Politik des US-Präsidenten Donald Trump, obwohl er ihn gewählt hat. "Auf Kosten der Arbeitsplätze in Spartanburg Handelspolitik zu machen, ist der falsche Ansatz."

Die Auswirkungen sind dort bereits zu spüren: vor allem bei den 400 Unternehmen, die sich dank BMW ebenfalls in Spartanburg niederließen. David Britt, ein überzeugter Republikaner, sah den Stahlpreis in den vergangenen drei Monaten um fast ein Viertel in die Höhe kettern.

David Britt vom Unternehmen Tindall räumt ein, "das hat der Präsident mit Sicherheit nicht beabsichtigt. Wir brauchen dringend Korrekturen am derzeitigen Kurs." Spitze sich der Handelskrieg zu, seien bis zu 40 Tausend Jobs in South Carolina in Gefahr, meint Britt.