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Mondfinsternis mit Marsopposition - ein Sommernachtstraum

Nicht nur zwischen dem Kolosseum und der Akropolis - unzählige Schaulustige haben weltweit Freitagabend gebannt in den Himmel geblickt. Zu bewundern war die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Die deutsche "Vereinigung der Sternfreunde" sprach von einer "Bilderbuch-Mondfinsternis".

Der rötlich schimmernde Mond war, flankiert von einem hellleuchtenden Mars, rund 103 Minuten zu sehen - zum Schluss allerdings schon in einem sehr verblassten Stadium. Zu einer Mondfinsternis kommt es nur bei Vollmond - und zwar wenn Sonne, Erde und Mond auf genau einer Linie liegen.

In Deutschlands Norden, Westen und Süden war die Sicht auf die beiden rötlich leuchtenden Himmelskörper vielerorts recht gut. Der Deutsche Wetterdienst meldete für diese Regionen nur vereinzelt Wolken. Weniger Glück hatten weite Teile Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Sachsens und Thüringens. Auch am Alpenrand war das Ereignis nicht überall zu sehen.

Mondfinsternis und Marsopposition auf einen Schlag - für viele Hobby-Astronomen erfüllte sich am 27. Juli 2018 ein Sommernachtstraum.

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