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Krim: EU-Sanktionen gegen russische Unternehmen

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Krim: EU-Sanktionen gegen russische Unternehmen

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Die Europäische Union hat sechs russische Unternehmen mit Strafen belegt, die am Bau der Brücke zwischen Russland und der Krim beteiligt waren.

Bei den Strafmaßnahmen handelt es sich um das Einfrieren der Vermögenswerte der Unternehmen in der EU. Den sechs Firmen dürfen keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung gestellt werden.

Betroffen von den EU-Sanktionen sind Firmen der Planungs-, Bau- und Wartungsbranche. Drei Unternehmen gehören dem Milliardär und Putin-Vertauten Arkadi Rotenberg. Beide waren früher Judo-Partner.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko begrüßte die Maßnahme. Kreml-Sprecherin Maria Sacharowa nannte die Politik in Brüssel "subversiv", diese richte sich gezielt gegen die Einwohner der Krim.

Putin hatte den Bau der Kertsch-Brücke kurz nach der Eingliederung der Krim ins russische Staatsgebiet angekündigt. Diese ist nach Meinung der EU völkerrechtswidrig. Der Bau verstärke den Einfluss Moskaus auf die Halbinsel, so die Begründung in Brüssel.

Bestehende Sanktionen sehen bereits Einreiseverbote in die EU und Vermögenssperren gegen Einzelpersonen vor. Kein europäisches Unternehmen darf auf der Krim investieren.