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Homosexuelle Demonstranten in Russland verhaftet

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Homosexuelle Demonstranten in Russland verhaftet

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In St. Petersburg sind am Samstag rund 25 homosexuelle Menschen verhaftet worden. Sie hatten sich auf dem Palastplatz versammelt, um dort friedlich gegen Diskriminierung zu demonstrieren.

Die Kundgebung war von den städtischen Behörden allerdings nicht genehmigt - sie hatten den Antrag der Organisatoren abgelehnt.

Eine Teilnehmerin erklärt: "Ich bin heute zum Palastplatz gekommen, um die Community zu unterstützen und für mich selbst einzutreten. Ich bin die Diskriminierung leid - und den Gedanken, dass es mir nicht erlaubt ist, rauszugehen und zu sagen: Ich fühle mich schlecht. Mein Land will das nicht hören, es interessiert sich nicht dafür."

Gesetz gegen "homosexuelle Propaganda"

In Russland wurde 2013 ein Gesetz gegen "homosexuelle Propaganda" verabschiedet. Wer sich gegenüber Minderjährigen positiv über Homosexualität äußert, kann bestraft werden.

Das Gesetz verbietet damit Kundgebungen auf öffentlichen Plätzen - denn es gilt auch, wenn Minderjährige potentiell anwesend sein könnten.