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Touristen wollen weg: Mehr als 140 Tote nach Erdbeben auf Ferieninsel Lombok

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Touristen wollen weg: Mehr als 140 Tote nach Erdbeben auf Ferieninsel Lombok

Touristen wollen weg: Mehr als 140 Tote nach Erdbeben auf Ferieninsel Lombok
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Nach dem neuen schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok ist die Zahl der Todesopfer sprunghaft gestiegen. 10000 Menschen wurden bereits evakuiert, Hunderte Touristen warten darauf, die Insel zu verlassen.

Die Zahl der Todesopfer ist auf über 140 angestiegen. Mehrere Hundert Menschen wurden nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde verletzt.

Das Beben hatte eine Stärke von 7,0. Sein Zentrum lag rund 18 Kilometer nordöstlich von Lombok in 15 Kilometern Tiefe. Es folgten zahlreiche Nachbeben. Tausende flohen in Panik aus ihren Häusern. In den Trümmern suchen Rettungskräfte nach Verschütteten.

"Ich war gerade mit dem Beten fertig, als es plötzlich ein starkes Zittern gab. Es wurde immer stärker. Ich und meine Familie waren im Haus gefangen. Mein Sohn und meine Frau haben überlebt, aber mein Neffe verletzte sich am Kopf und er starb. Auch drei Nachbarskinder sind gestorben".

Die größten Schäden richteten die Erdstöße an der Nordküste an. Auch die Hauptstadt Mataram wurde sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder bebt dort die Erde, oder es brechen Vulkane aus.