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Regierung wähnt Rebellen hinter Anschlag auf Präsident Maduro

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Regierung wähnt Rebellen hinter Anschlag auf Präsident Maduro

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Venezuelas Präsident Nicolas Maduro beschuldigt eine Rebellengruppierung, für die Explosion während seiner Rede vor Soldaten in Caracas verantwortlich zu sein. Maduro hatte gesagt, es habe sich um einen Mordanschlag gehandelt und wies zunächst dem scheidenden kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos die Verantwortung zu.

Nach Angaben der venezolanischen Regierung wurde der Anschlag mit Drohnen verübt, die mit Sprengstoff beladen gewesen seien. Eines der Fluggeräte sei in der Luft explodiert. Innenminister Nestor Reverol erklärte: „Die andere Drohne prallte gegen ein Gebäude nahe der Avenida Bolívar, explodierte auf Höhe des ersten Stockwerks und fiel dann zu Boden.“

Der Minister sagte, bei der explodierten Drohne handele es sich um das Modell M600, das unter anderem in der Industrie eingesetzt wird und schwere Lasten transportieren kann.

US-Medien hatten mit Berufung auf Feuerwehrleute zunächst eine andere Version des Vorfalls veröffentlich, demzufolge gab es keinen Mordanschlag, vielmehr sei ein Gasbehälter explodiert.

Nach Angaben der venezolanischen Behörden wurden im Rahmen der Ermittlungen sechs Personen festgenommen und Beweise sichergestellt.

Die venezolanische Regierung geht davon aus, dass Getreue des im Januar von der Polizei getöteten Maduro-Gegners Oscar Pérez für den Anschlag in Caracas verantwortlich waren. Pérez hatte im Sommer 2017 einen Hubschrauber gekapert und ein Gerichtsgebäude beschossen.