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Waldbrände wüten weiter auf iberischer Halbinsel

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Waldbrände wüten weiter auf iberischer Halbinsel

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Waldbrände wüten weiter im äußersten Süden Portugals, an der bei Touristen beliebten Algarve.

Wir müssen etwas gegen den Eukalyptus tun.

Ken Mandsfield Anwohner Algarve

Das Feuer hier bei Monchique war am vergangenen Freitag ausgebrochen und hatte bis zum Mittwoch mehr als 20.000 Hektar zerstört. Rund 30 Menschen wurden im Krankenhaus behandelt.

Gefahr durch Eukalyptus?

In der Gegend herrschen seit Wochen mehr als 35 Grad Celsius. In den vergangenen Jahren hatten die Wälder der Region schon mehrfach in Flammen gestanden. Im vergangenen Sommer verbrannten mehr als 400.000 Hektar.

"Die Arbeiten werden noch einige Tage dauern. Das Feuer wird nicht in den nächsten Stunden gelöscht werden können. Das wird von der Temperatur, vom Wind und von der Feuchtigkeit abhängen. Wir sind auf Zeitfenster angewiesen, vor allem nachts und bei Sonnenaufgang", so der portugiesische Ministerpräsident Antonio Costa.

Mehr als 1.400 Feuerwehrleute sind in der Region im Einsatz.

"Wir müssen etwas gegen den Eukalyptus tun. Das ist das Problem. Das ist, also ob man neben einem Benzintank lebt, wegen des Öls. Das will doch keiner. Das kann schlimm enden. Die gute Nachricht ist, dass bisher keiner gestorben ist, aber ja, wir werden sehen", so ein Anwohner.

Brände auch im Osten Spaniens

Aus dem All geschossene Bilder zeigen die Waldbrände in Portugal aus einer ganz anderen Perspektive.

Die selbst von der ISS aus sichtbare Rauchentwicklung kommt aus dem Osten Spaniens. Denn auch dort brennen Wälder, wie in Lluxent, südlich von Valencia. Mehr als 2500 Menschen wurden in der Region von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht.