DR Kongo: "Unsere Vulkanologen haben uns nicht gewarnt"

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Von su  mit AP
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Nach dem Ausbruch des Vulkans Mount Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo haben Menschen im Osten des Landes ihre Wohnorte besichtigt – oder das, was die Lava davon übriggelassen hat. Die Region um die Stadt Goma ist auch nach dem Ende des Zweiten Kongokrieges (1998-2003) Schauplatz von Milizenkämpfen, die zum Dritten Kongokrieg eskalierten (2007-2009) und seither weitergingen.

Bahala Shamavu Innocent aus Goma:

“Wir haben fast unser ganzes Viertel verloren. Alle Häuser in Buhene sind niedergebrannt, und deshalb bitten wir alle Behörden der Provinz und alle Behörden auf nationaler Ebene sowie alle Partner, alle Menschen guten Willens auf der Welt, der Bevölkerung zu Hilfe zu kommen. Erst lebte sie in Unsicherheit – Sie wissen, dass wir uns in einem Belagerungszustand befinden – jetzt diese Katastrophe hier.”

Amani Zinzahera aus Goma:

“Wir haben nicht damit gerechnet, dass der Vulkan ausbricht, und ich muss sagen, ich bin so schockiert über unsere Vulkanologen, sie haben nichts gemacht, sie haben es uns noch nicht einmal gesagt, eine Woche oder drei Tage vorher. Sie hätten uns vor dieser Lage warnen sollen, damit wir wissen, wie wir reagieren sollen.”

Der Vulkan war am Samstagabend ausgebrochen und hatte in bedrohten Orten Panik ausgelöst. Der Lavastrom stoppte vorerst in Vororten der Großstadt Goma („dpa“). Berichte über Opfer oder Schäden gab es in den ersten Stunden nicht.

su mit AP