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„Schlacht von Austerlitz“: Zweite Niederlage gegen Covid

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Von Jiri Skacel, su
„Schlacht von Austerlitz“: Zweite Niederlage gegen Covid
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Für die Einen ist es Napoleons größter Sieg über die zahlenmäßig überlegenen Armeen Russlands und Österreichs. Andere sehen in der „Schlacht von Austerlitz“, heute Slavkov, in der Tschechischen Republik, vor knapp 200 Jahren (02/12/1805) ein riesiges Blutvergießen im Kampf um die Macht in Europa – 18.000 von knapp 160.000 (Napoleon 72.000 gegen 85.000 der Allierten) Soldaten blieben am Ende tot auf dem Schlachtfeld östlich von Brünn liegen.

Seit den 1990er Jahren wird die Schlacht jedes Jahr nachgespielt, mit Hunderten Kostümierten und Tausenden Zuschauern. Sie mussten sich zum zweitenmal geschlagen geben – Covid-19 ließ die Schlacht platzen.

Selbst Napoleon – alias US-Schauspieler Mark Schneider - musste sich dem Virus geschlagen geben.

Jakub Samek, Organisator:

„Wir haben rund tausend Gefechtsteilnehmer aus 15 Ländern in ganz Europa und der Welt eingeladen. Mark Schneider wurde erwartet. Laut Reglement durften wir nur Geimpfte oder Behandelte einladen, dann kamen neue Einschränkungen und wir mussten alle Einladungen absagen."

Uniformierte Hardcore-Geschichts-Fans hielten bis zum Sonnenaufgang die Stellung und marschierten dann über das Schlachtfeld. Nach 11 Kilometern konnten die „Soldaten“ auf dem nahegelegenen Friedensgrabhügel den Opfern der Schlacht Tribut zollen.

Jiri Skacel, Euronews:

„Die Organisatoren hoffen nun, dass sie im nächsten Jahr die Chance haben, die Schlacht ohne Einschränkungen neu zu schlagen.“

Jiri Skacel, su