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Tränengas und Geschosse: 180 Verletzte bei Protesten im Sudan

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Von Euronews  mit afp
Tränengas und Geschosse: 180 Verletzte bei Protesten im Sudan
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Neue Massenproteste gegen Militär im Sudan. In der Hauptstadt Khartum trotzten Tausende Demonstrierende dem Großaufgebot an Sicherheitskräften und zogen zum Präsidentenpalast. Dort wurden sie mit Tränengas beschossen. Nach Angaben des sudanesischen Ärztekomitees wurden rund 180 Menschen verletzt.

Um die Proteste zu verhindern, hatte das Militär Internet- und Telefonverbindungen gekappt. Zudem wurden Brücken über den Nil geschlossen und Streitkräfte zusammengetrommelt. Sudans oberster General Abdel Fattah al-Burhan hatte sich im Oktober an die Macht geputscht. Seither kommt es immer wieder zu Protesten.