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18 Tote und 30.000 Obdachlose: Schwere Regenfälle in Brasilien

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Von Euronews  mit dpa, AFP
Ein Mann trägt seinen Hund durch eine überflutete Straße
Ein Mann trägt seinen Hund durch eine überflutete Straße   -   Copyright  Manuella Luana/AP Photo   -  

Im Nordosten Brasiliens haben heftige Regenfälle schwere Überschwemmungen ausgelöst. Nach Angaben des Zivilschutzes kamen im Bundesstaat Bahia mindestens 18 Menschen ums Leben, mehr als 30.000 seien obdachlos geworden.

Gouverneur Rui Costa rief für über 70 Städte und Ortschaften des Bundesstaates den Notstand aus. Er kündigte an, Hubschrauber und Boote würden eingesetzt, ebenso werde das Militär mithelfen.

Zwei Dämme gebrochen

Bahia leidet bereits seit November unter schweren Unwettern, die auch Erdrutsche auslösten. Am Weihnachtswochenende kam der Bruch zweier Dämme in der Region hinzu. Die Verwaltungen der Gemeinden Itambé und Jussiape riefen die Bewohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Rund zehn weitere Dämme würden in der Region nun genauer inspiziert, meldeten Medien unter Berufung auf die Feuerwehr. Bei einer Staudamm-Katastrophe im brasilianischen Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais waren Anfang 2019 mindestens 260 Menschen von einer Schlammlawine getötet worden.

Noch keine Entwarnung

Der Pegelstand des Flusses Cachoeira gehe inzwischen etwas zurück, twitterte Gouverneur Costa am Montag. Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden, hieß es in Medienberichten unter Berufung auf Meteorologen: Es werde erwartet, dass die Regenfälle noch eine Woche andauern werden.