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Proteste gegen Ölförderung im Meer vor Mar del Plata

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Von Euronews  mit AFP
Proteste gegen Ölförderung im Meer vor Mar del Plata
Copyright  AFP PHOTO / TELAM / DIEGO IZQUIERDO   -  

In der Stadt Mar del Plata in Argentinien, 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires sind Tausende Menschen gegen die Umweltpolitik des Landes und konkret gegen mehrere Ölfirmen auf die Straße gegangen. Die Regierung hatte den Unternehmen, darunter Shell und dem norwegischen Equinor, die Erlaubnis erteilt, im Meer vor Mar del Plata Öl zu fördern.

Eine Umweltschützerin erklärt, die Statistiken bewiesen, dass es immer Unfälle gebe. Das sei 100 Prozent sicher.

Die argentinische Regierung versicherte, alle internationalen Sicherheitsstandards würden eingehalten. Der Umweltschutz werde ernst genommen. Auch die Ölfirmen betonten, es werde keine Vorfälle geben, so wie es in der Vergangenheit im argentinischen Meer auch keine Vorfälle gegeben habe.

Doch Bewohner und Touristen sind skeptisch. Ein Mann sagt: "Da gibt es Wale und Delfine, und denen soll das nichts ausmachen?" Und ein anderer meint: "Das Meer ist heilig und gehört allen."

In Mar del Plata leben die meisten Menschen vom Fischfang und vor allem vom Tourismus. Sie sehen in der Ölförderung eine Gefahr für die Umwelt und eine Bedrohung ihres Lebensunterhalts.