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Ukraine-Konflikt: USA reduzieren ihr Botschaftspersonal in Kiew

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Von Euronews  mit dpa, AP
Ukraine-Konflikt: USA reduzieren ihr Botschaftspersonal in Kiew
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Die USA treffen im Ukraine-Konflikt weitere Vorsichtsmaßnahmen. So werden wegen der angespannten Lage die Botschafterfamilien aus Kiew ausgeflogen. US-Medienberichten zufolge erwägen die USA auch die Entsendung von Truppen nach zu den NATO-Verbündeten ins Baltikum und nach Osteuropa.

Man habe sehr deutlich gemacht, dass es im Falle einer weiteren russischen Aggression eine zügige, scharfe und einheitliche Reaktion geben werde, sagte US-Außenminister Antony Blinken im Fernsehen.

Die USA haben zudem die Ausreise von nicht unmittelbar benötigten Botschaftsbeschäftigten aus Kiew genehmigt. US-Staatsbürger:innen wurde von Reisen nach Russland und in die Ukraine abgeraten.

Ukraine-Konflikt bei Außenminister-Treffen im Fokus

In Europa werden die EU-Außenminister am Montag über die jüngsten Entwicklungen sprechen, Blinken wird per Videoschalte teilnehmen. Europa-Staatssekretär Clément Beaune erklärte, dass man sich auf eine schwierige Situation vorbereite. Man müsse ein "Menü an Sanktionen, von Konsequenzen" parat haben. Die Europäer müssten jederzeit bereit sein, sie einzusetzen.

Briten unterstützen europäische Partner

Die Briten unterstützen Europa, nachdem sie Russland am Wochenende vorgeworfen hatten, eine pro-russische Führung in der Ukraine einsetzen zu wollen.

Vize-Premierminister Dominic Raab erklärte: "Wir sagen vor allem zwei Dinge: die Ukraine ist ein freies Land nach internationalem Recht, es sollte sein eigenes Schicksal entscheiden. Wir werden es dabei unterstützen, sich zu verteidigen. Wir stehen Seite an Seite mit der internationalen Gemeinschaft, den europäischen NATO-Verbündeten, den USA , und es wird sehr ernste Konsequenzen geben, wenn Russland einmarschiert und versucht, ein Marionettenregime einzusetzen."

Der Westen befürchtet einen Einmarsch Russlands im Osten der Ukraine, nachdem das Land an der Grenze zum Nachbarland seine Truppen aufgestockt hat. Russland bestreitet die Vorwürfe, fordert aber, dass die NATO auf eine Osterweiterung verzichtet und ihre Militärpräsenz in Osteuropa aufgibt.