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Russland-Ukraine: USA versetzen 8.500 Soldaten in Alarmbereitschaft

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Von Richard Good  & Euronews
Russland-Ukraine: USA versetzen 8.500 Soldaten in Alarmbereitschaft
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Die USA haben nicht nur Waffen an die Ukraine geliefert, sondern wegen des Konflikts mit Russland auch 8.500 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt - für einen möglichen Einsatz in Europa.

Zwar ist von einer "Vorsichtsmaßnahme" die Rede, doch Joe Biden erhöht damit den Druck auf Moskau. Der US-Präsident telefonierte 80 Minuten lang mit Staats- und Regierungschefs in Europa.

Biden sprach von einer sehr guten Unterredung mit vollständiger Übereinstimmung mit den Politikern in Europa.

Mit der USS Harry S. Truman im Mittelmeer steht zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg ein US-amerikanischer Flugzeugträger unter dem Befehl der NATO.

Russlands Botschafter in Irland meint, der Westen heize die Spannungen an. Juri Filatow verwies auf die Garantien - wie den Nicht-Beitritt der Ukraine zur NATO -, die Moskau vom Westen verlangt. Er sagte: "Statt einer Antwort auf die nicht vorhandene russische Invasion, wäre Europa gut beraten, eine verantwortungsvolle Antwort auf die russischen Vorschläge zu den Sicherheitsgarantien zu geben."

In einer Rede an die Nation bemühte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij, die Lage zu beruhigen. Er erklärte, laut seinem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat sei die Situation unter Kontrolle und es gebe keinen Grund zur Panik.

Der ukrainische Staatschef führte zudem Gespräche mit EU-Ratspräsident Charles Michel. Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell versuchte, den Konflikt mit Russland zu entschärfen.

Journalist • Kirsten Ripper