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Schon mehr als Mitfavorit? Medwedew nach 5-Satz-Krimi im Halbfinale

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Von Euronews mit AP, dpa
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Daniil Medwedew in Siegerpose nach seinem Viertelfinal-Erfolg über Felix Auger-Aliassime
Daniil Medwedew in Siegerpose nach seinem Viertelfinal-Erfolg über Felix Auger-Aliassime   -   Copyright  Tertius Pickard/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Mit mehr Mühe als erwartet ist Mitfavorit Daniil Medwedew in das Halbfinale der Australian Open eingezogen. Gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime musste der russische Weltranglistenerste sogar einen Matchball abwehren, bevor er nach fünf Sätzen den Krimi für sich entschied.

Nach 4:42 Stunden hieß es 6:7 (4:7), 3:6, 7:6 (7:2), 7:5, 6:4 für Medwedew. Die Spieler-Organisation ATP sprach von der "Meddy.Show" und einem "unglaublichen Comeback".

Nächster Gegner ist der Weltranglistenvierte Stefanos Tsitsipas, der kräftesparend in drei Durchgängen gegen Jannik Sinner aus Italien gewann. Nach dem 6:3, 6:4 und 6:2 steht der Grieche bereits zum dritten Mal im Halbfinale von Melbourne. Der Glaube beziehungsweise das Selbstvertrauen seien das Rezept für seine Stärke, erklärte der Grieche nach dem Match über Twitter.

Die Freude musste einfach mit einem Schrei raus bei Danielle Collins, die zum zweiten Mal nach 2019 die Vorschlussrunde der Australian Open erreichte. Die US-Amerikanerin schlug Qualifikantin Alizé Cornet aus Frankreich 7:5 und 6:1. Sie habe jeden Tag auf diesen Moment hingearbeitet und als Kind viel dafür aufgegeben, zitierte die Turnierleitung anschließend die Amerikanerin.

Mehr als zufrieden war auch Iga Swiatek nach ihrem Drei-Satz-Krimi gegen Kaia Kanepi aus Estland. Nach hartem Kampf über drei Stunden und eine Minute beendete die Polin mit 4:6, 7:6 (7:2) und 6:3 Kanepis Siegesserie. Sie hatte unter anderem die Kielerin Angelique Kerber früh aus dem Turnier geworfen. Swiatek, die French-Open-Gewinnerin von 2020, kämpft nun gegen Collins um den Einzug ins Endspiel.

Grand-Slam-Turniere bleiben kein gutes Pflaster für die 36-jährige Kanepi. In allen sieben Anläufen scheiterte die Estin jeweils im Viertelfinale.