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Coronavirus in Europa: In Spanien treten Lockerungen in Kraft, Dänemark folgt am Dienstag

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Von euronews
Ein Kaffee im Lokal: In Barcelona ist das wieder leichter.
Ein Kaffee im Lokal: In Barcelona ist das wieder leichter.   -   Copyright  Emilio Morenatti/ The Associated Press   -  

Die Bevölkerung in Barcelona hat ein Stück Vor-Pandemie-Alltag zurück. Seit diesem Freitag ist das Vorzeigen eines Covid-19-Impf- oder Genesungsnachweises beim Betreten von Gaststätten oder Sporteinrichtungen nicht mehr nötig. Auch die Anordnung, derzufolge private Treffen nur höchstens zehn Personen umfassen dürfen, wurde außer Kraft gesetzt. Weiterhin Vorschrift ist aber das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung im Freien.

Lockerungen: Manche sind zurückhaltend

„Ich bin erleichtert, dass die Einschränkungen, die in den vergangenen Monaten galten, zum Teil aufgehoben werden“, sagt ein Mann. Ein anderer meint: „Alles, was von jetzt auf gleich aufgehoben wird, erscheint uns ziemlich schlecht zu sein. Es war eine Erleichterung, in ein Lokal zu gehen und zu wissen, dass die Menschen ihren Impfnachweis dabei hatten und dass sie die Regeln befolgten.“

In Dänemark fallen am 1. Februar, also am Dienstag, fast alle Alltagseinschränkungen, die wegen der Pandemie eingesetzt wurden, weg.

Lauterbach: „Pandemische Welle selbst kann man nicht kontrollieren"

Der deutsche Gesundheitsminister Lauterbach sagte, neuesten Studien zufolge sinke für Menschen mit Auffrischungsimpfung das Risiko, an Covid-19 zu sterben im Vergleich zu Ungeimpften um 99 Prozent. Lauterbach ist für eine allgemeine Impfpflicht.

„Ich glaube, wir haben derzeit die Omikron-Welle in Deutschland gut in der Kontrolle. Das ist eine Welle, für die gilt, dass man die pandemische Welle selbst nicht kontrollieren kann. Man kann aber die Folgen kontrollieren, und das ist unser Ziel. Wir wollen die Folgen minimieren“, so Lauterbach.

In Deutschland waren zuletzt rund 190 000 Neuansteckungen binnen 24 Stunden gemeldet worden, in Russland waren es knapp mehr als 98 000. Das bedeutet einen neuen Tageshöchstand. Laut Kreml dürfte die tatsächliche Zahl der Ansteckungen aber deutlich höher liegen.