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Westen stellt sich auf mögliche russische Invasion ein

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Von Euronews  mit dpa, afp
Westen stellt sich auf mögliche russische Invasion ein
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Angesichts der Eskalation des Ukraine-Konflikts haben sich US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin zu einem weiteren Telefonat verabredet. 

Mehrere Staaten fordern Landsleute zur Ausreise auf

Die USA halten einen Angriff russischer Truppen auf die Ukraine vor dem Ende der kommenden Woche für möglich. Das sagte Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan in Washington.

"Jeder Amerikaner in der Ukraine sollte das Land so schnell wie möglich verlassen – und auf jeden Fall innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden", so Sullivans Appell. "Wenn Sie bleiben, gehen Sie ein Risiko ein, ohne Garantie, dass es weitere Gelegenheiten zur Ausreise geben wird, und ohne Aussicht auf eine Evakuierung durch das US-Militär im Falle einer russischen Invasion."

Auch Großbritannien, Kanada, die Niederlande, Lettland und Estland riefen ihre Bürgerinnen und Bürger auf, die Ukraine zu verlassen.

Die USA kündigten zudem an, 3000 Streitkräfte in den Nato-Partnerstaat Polen zu schicken und Kampfflugzeuge von Deutschland nach Rumänien zu verlegen. Beide Länder haben eine Grenze zur Ukraine.

Russland wirft Westen Desinformation vor

Der Kreml wies die Vorwürfe einmal mehr zurück und warf dem Westen Desinformation vor. Man werde die kürzlich begonnenen Militärübungen mit Belarus am kommende n Wochenende beenden und sie stellten keine Kriegsvorbereitung dar.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte, dass "die militärisch-politische Lage in Europa immer angespannter“ werde, sei nicht die Schuld Moskaus.