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Jüdische Flüchtlinge: Deutscher Bundespräsident Steinmeier nimmt 105 Kinder aus Odessa in Empfang

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Von euronews
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem Mittagessen im Jüdischen Bildungszentrum Chabad Berlin.
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einem Mittagessen im Jüdischen Bildungszentrum Chabad Berlin.   -   Copyright  Michael Sohn/AP   -  

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Berlin minderjährige jüdische Flüchtling aus der ukrainischen Stadt Odessa in Empfang genommen. Insgesamt 105 Kinder und Jugendliche, darunter ein nicht einmal drei Monate alter Säugling, trafen aus der Hafenstadt am Schwarzen Meer in der jüdischen Gemeinde in Berlin ein.

"Wir Deutsche möchten den Geflüchteten, die Opfer des menschenverachtenden Krieges in der Ukraine sind - wir möchten Ihnen zur Seite stehen", so Steinmeier.

"Deutschland hat eine ganz besondere Aufgabe"

Yehuda Teichtal, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Berlin, sagte: "Deutschland hat eine ganz besondere Aufgabe, eine ganz besondere Rolle hier zu spielen. Und es gibt keinen besseren Weg, die dunkle Vergangenheit wiedergutzumachen, als eine positive, lebendige, freundliche Zukunft in Deutschland zu suchen."

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die russische Armee davor gewarnt, Odessa mit schweren Waffen anzugreifen. Dies käme einem Kriegsverbrechen gleich, so Selenskyj.

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Bemerkung: In einer früheren Version dieses Artikels, in der Bildunterschrift, hatten wir fälschlicherweise geschrieben, dass das Mittagessen Steinmeiers in der Szloma-Albam-Stiftung stattfand. Das Treffen wurde aber im Bildungszentrum Chabad in Berlin-Wilmersdorf abgehalten. Wir bitten um Entschuldigung.