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Meuterei beim FSB gegen Putin? Der Westen solle in Krieg eingreifen

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Von Euronews  mit Twitter, AP
Wladimir Putin am 21. März 2021
Wladimir Putin am 21. März 2021   -   Copyright  Mikhail Klimentyev/Sputnik   -  

Es klinge völlig verrückt, gibt Igor Sushko selbst zu: Ein Motorsportler aus Russland, der sich irgendwo im Nirgendwo aufhalte, aber über eine Meuterei beim russischen Geheimdienst FSB informiert sei. Doch schon seit Wochen schlagen die Tweets von @igorsushko hohe Wellen. Auch Schachweltmeister Gary Kasparow reagiert regelmäßig.

Schon zuvor hatte der ehemalige GT3-Fahrer Sushko, der in der Ukraine geboren ist und in den USA lebt, aus einem geheimen FSB-Bericht zitiert, dass Putins Blitzkrieg in der Ukraine gescheitert sei und Russland vor einer Niederlage wie der Nazideutschlands im Zweiten Weltkrieg stehe. Wörtlich soll es in dem mutmaßlichen FSB-Bericht geheißen haben: "Wir stecken bis zum Hals in der Scheiße".

Die Quelle der FSB-Berichte, die Sushko übersetzt hat, ist Wladimir Osechkin - ein russischer Menschenrechtsaktivist, der vor allem Missstände in russischen Gefängnisssen aufgedeckt hat und der seit 2015 in Frankreich lebt.

Innerhalb des FSB ist eine groß angelegte Meuterei im Gange.
Igor Sushko
Auf Twitter

Jetzt hat Sushko wieder eine Breaking News. Er schreibt: "Innerhalb des FSB ist eine groß angelegte Meuterei im Gange. Ich kann die Details nicht veröffentlichen, bis bestimmte Vorbereitungen und Vorkehrungen getroffen sind. Angeführt von #WindofChange, geschieht es, weil die #FSB-Briefe vom Westen nicht befolgt werden, um auf Putin mit Gewalt zu reagieren und ihn zu stoppen."

Doch nicht nur der FSB, auch Russland schickt Botschaften an den Westen. So erklären Militärexperten, der Einsatz der russischen Hyperschall-Raketen sei vor allem als Warnung an die Nato gedacht.

Laut dem Ex-Motorsportler versuchen die aufständischen FSB-Beamten, den Westen dazu zu bewegen, militärisch in der Ukraine einzugreifen. Und er kündigt einen Riesen-Scoop an: "Die Enthüllungen, die ich hoffentlich diese Woche veröffentlichen kann, sobald alles unter Dach und Fach ist, werden den CIA-Direktor wahrscheinlich dazu bringen, vor Schreck seine Tasse Anrührkaffee fallen zu lassen. Die #FSB-Aufständischen sind zahlreich und warten verzweifelt darauf, dass der Westen endlich handelt, bevor es zu spät ist.

(...) Verstehen Sie mich nicht falsch: Sie werden nicht in der Lage sein, Putins Völkermord zu stoppen. Das müssen wir, der Westen, tun."

Sushko erklärt, dass die FSB-Leute keinen Staatsstreich gegen Putin geplant hätten.

Es handelt sich um den Versuch einer Gruppe innerhalb des FSB, den Westen davon zu überzeugen, auf Putins Aggression militärisch zu reagieren, damit sie aufhört
Igor Sushko
Auf Twitter

Er schreibt: "Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Versuch des FSB, Putin zu stürzen. Es handelt sich um den Versuch einer Gruppe innerhalb des FSB, den Westen davon zu überzeugen, auf Putins Aggression militärisch zu reagieren, damit sie aufhört."

In einer anderen Serie von Tweets hatte Igor Sushko von Polen als möglichem Angriffsziel Russlands berichtet.