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Freiwillige aus vielen Ländern helfen Kriegsflüchtlingen in Ungarn

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Von Magyar Ádám
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Freiwillige aus vielen Ländern helfen Kriegsflüchtlingen in Ungarn
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Wir sind in Zahony in Ungarn, an der Grenze zur Ukraine. Menschen aus vielen verschiedenen Ländern sind hier, um gemeinsam den Fliehenden zu helfen.

Yuri zum Beispiel. Er ist Israeli: "Wir haben One-Way-Tickets gekauft, kamen hierher, fanden eine Organisation und fragten, wie wir helfen könnten."

Viele derer, die aus den Kriegsgebieten geflohen sind, sind schwer traumatisiert. Yuri meint: "Wenn ich ihre Geschichten erzähle, fange ich an zu weinen. Sie haben viel Leid erlebt. Was die Menschen uns erzählen, so etwas habe ich noch nie gehört."

Der Zugfahrplan ist unzuverlässig. Ein Zug hatte kürzlich sieben Stunden Verspätung. Die Freiwilligen wissen nie, wann sie wirklich am Bahnhof gebraucht werden.

David ist ein Helfer aus England. Er und seine Gruppe haben rund 7000 Stofftiere in England als Spenden gesammelt und sie hierher nach Zahony gebracht. Für die ankommenden Kinder. David sagt: "Die Gesichter der Kinder zu sehen, das ist einfach unglaublich. Wir wollen, dass die Kinder sich daran erinnern werden, dass sie, als sie hier ankamen, als erstes das süße, lächelnde Gesicht eines Stofftiers sahen. Eines Teddybärs zum Beispiel. Ein Bär, das ist ein bisschen Liebe, eine Botschaft: Jetzt bist Du in Sicherheit."

Auch beim Pfannkuchenbacken arbeiten Freiwillige aus Österreich und den Niederlanden zusammen.

Der Platz vor dem Bahnhof Záhony heißt Europaplatz, was passend ist, denn man sieht hier Freiwillige aus ganz Europa und von noch weiter her, die alle den Flüchtlingen aus der Ukraine helfen.