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Berühmt durch sein 1:1 gegen DFB-Elf: Freddie Rincón 55-jährig verstorben

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Von Euronews mit dpa
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Freddie Rincón - links im Bild - im Jahr 1998 im Duell mit dem Venezolaner Elvis Martinez
Freddie Rincón - links im Bild - im Jahr 1998 im Duell mit dem Venezolaner Elvis Martinez   -   Copyright  Jose Caruci/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Kolumbien trauert um den ehemaligen Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft Freddy Rincón. Der dreifache WM-Teilnehmer verstarb im Alter von 55 Jahren an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls in der Großstadt Cali.

Rincón hatte am 11. April bei einem Unfall seines Autos mit einem Bus lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Seitdem lag er in einer Klinik.

Zusammen mit den Fußball-Größen Carlos Valderrama und Faustino Asprilla sorgte Rincón als Schlüsselspieler dafür, dass sich Kolumbien gleich dreimal hintereinander für eine WM qualifizierte: 1990, 1994 und 1998.

Unvergessener "Tunnel" gegen Illgner

Im Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Deutschland gelang ihm 1990 bei der WM in Italien ein Last-Minute-Treffer, der international für Aufsehen sorgte. In der Nachspielzeit überwand Rincón Nationalkeeper Bodo Illgner mit einem Schuss durch die Beine und erzielte den nicht mehr erhofften 1:1 Ausgleich, der sein Team die Gruppenphase überstehen ließ.

Rincón kickte in Europa unter anderem für Real Madrid und SSC Neapel. In Brasilien war er bei Palmeiras São Paulo und dem SC Corinthians unter Vertrag.