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Unter Beschuss - Odessa bereitet sich auf neue russische Angriffe vor

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Von Anelise Borges
Räumungsarbeiten in Odessa
Räumungsarbeiten in Odessa   -   Copyright  AP Photo/Max Pshybyshevsky   -  

In Odessa hat das urkainische Militär nach eigenen Angaben 44 Leichen in den Trümmern eines Gebäudes gefunden. Dieses war vor Wochen zerstört worden. Die südukrainische Hafenstadt wird immer regelmäßiger zum Ziel russischer Angriffe.

Euronews-Reporterin Anelise Borges machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. "Das Einkaufszentrum wurde Montagnacht beschossen. Auch während des Wochenendes wurde Odessa mehrmals getroffen. Sieben Raketen schlugen am Samstag in der Stadt ein, mehrere weitere am Sonntag und am Montag wurden diese Gegend sowie andere Teile der Stadt beschossen. Eine Rakete wurde während des Besuchs des europäischen Ratspräsidenten Charles Michel abgefeuert. Daher musste eins seiner Treffen aus Sicherheitsgründen ins Untergeschoss verlegt werden. Er hatte eine Unterredung mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten.

Das Ausmaß der Zerstörung ist enorm. Das gesamte Gerüst war kurz nach der Explosion am Brennen. Einsatzkräfte mussten stundenlang arbeiten, um das Feuer zu löschen. Polizei und andere Behörden suchen weiter nach Hinweisen und Beweismaterial, um das Geschehene zu dokumentieren.

Im Vorfeld des Tag des Sieges am Montag herrschte in Odessa höchste Alarmbereitschaft. Es gab eine Ausgangssperre, um die Zahl möglicher ziviler Opfer in Grenzen zu halten. Wie Sie sehen können, wird die Infrastruktur dieser Stadt weiter heftig beschossen. Die Behörden bereiten sich nach eigener Aussage auf weitere Angriffe in der Südukraine vor."