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Ukraine: Beide Seiten melden viele Feindabschüsse

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Von su  mit dpa
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Russische Streitkräfte haben nach ukrainischenAngaben ihre Angriffe im Osten des Landes fortgesetzt, ohne
nennenswerte Geländegewinne erzielen zu können. «Die größte Aktivität halten die Okkupanten im Raum Sloboschanske und Donezk aufrecht», so der Generalstab in seinem abendlichen Lagebericht am Samstag.
Demnach bereiten die russischen Truppen Angriffe auf die drei Städte Sjewjerodonezk, Soledar und Bachmut vor und haben dazu zwei weitere taktische Bataillone an die Front verlegt.

Euronews Graphics
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CHARKIW

Im Gebiet Charkiw in der Nordostukraine, wo ukrainische Truppen zuletzt teilweise bis an die russische Grenze vorstoßen konnten, konzentrierten die Russen nun ihre Bemühungen darauf, eigene Verteidigungsstellungen zu halten und die wichtigsten Verbindungswege zu kontrollieren, heißt es weiter.

MARIUPOL

Russische Truppen haben nach ukrainischen Angaben unabhängig vom Ringen um eine Verhandlungslösung für die Kämpfer im Asow-Stahlwerk in Mariupol erneut die Industriezone beschossen. Es gebe Angriffe aus der Luft und am Boden, so der Mariupoler Stadtratsabgeordnete Petro Andrjuschtschenko im Nachrichtenkanal Telegram. «Die Grausamkeit des Feindes nimmt zu», meinte er. Es würden nicht nur die Verteidiger von Mariupol selbst angegriffen, sondern auch deren Familien. «Gestern haben die Besatzer in den sozialen Netzwerken diepersönlichen Kontakte (Telefon, Profile) der Ehepartner ausfindig gemacht», so Andrjuschtschenko.

Im Süden des Landes versuchen russische Truppen nach ukrainischen Angaben, sich auf der strategisch wichtigen Schlangeninsel festzusetzen. Dort hätten sie die Luftabwehr verstärkt, meldete der ukrainische Generalstab. Die Insel vor der Mündung des Donaudeltas war in den letzten Tagen schwer umkämpft. Beide Seiten meldeten dabei eine große Anzahl an Feindabschüssen. Die Angaben konnten nicht unabhängigüberprüft werden.

KIEW

In Kiew traf der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Besucher aus dem US-Senat, darunter den führenden Republikaner Mitch McConnell.

su mit dpa