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Politisch aufgeladener ESC 2022 - Selenskyj: "2023 empfängt die Ukraine den Eurovision Song Contest"

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Von Stefania De Michele
Kalusch Orchestra beim ESC-Auftritt, 14.5.2022 in Turin.
Kalusch Orchestra beim ESC-Auftritt, 14.5.2022 in Turin.   -   Copyright  Luca Bruno/Associated Press   -  

Sie hatten nur mit einer Sondergenehmigung die Ukraine verlassen dürfen - eine Reise, die sich für die Musiker der Band Kalusch Orchestra, mehr als gelohnt hat: Sie haben den Eurovision Song Contest in Turin gewonnen - bereits der dritte Sieg für die Ukraine. Der Song "Stefania" ist der Mutter des Sängers gewidmet. Eine Ode an alle Frauen, die Kinder aufziehen und ihre eigenen Bedürfnisse hintenanstellen.

Euronew-Reporterin Stefania de Michele sagt, "nach drei Stunden Programm, 25 Künstlerinnen und Künstlern, haben sich Jury und Anrufende für die Auszeichnung einer Band entschieden, deren Land im Krieg ist."

Auf den zweiten und dritten Platz schafften es Großbritannien

... und Spanien.

Ein politisch aufgeladener ESC - Russland war nicht zugelassen. Der Rapper Oleh Psjuk der Band Kalusch Orchestra bat am Ende des Auftritts, seinem Land zu helfen: "Ich bitte Euch alle: Helft der Ukraine, Mariupol und den Menschen im Asow-Stahlwerk." 

Auch andere Musiker zeigten sich in der Show solidarisch mit der Ukraine.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, die größte Musikshow der Welt im nächsten Jahr in seinem Land zu verantstalten. Dass sich seine Worte bewahrheiten, hoffen wohl viele. Denn derzeit gilt in der Ukraine noch das Kriegsrecht - Großveranstaltungen sind verboten.