Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Stahlwerk von Mariupol: Befehlshaber des ukrainischen Azow-Batallions räumt Niederlage ein

Access to the comments Kommentare
Von euronews
euronews_icons_loading
Ukrainische Soldaten werden aus dem Stahlwerk gebracht
Ukrainische Soldaten werden aus dem Stahlwerk gebracht   -   Copyright  AP/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Die Schlacht um das Stahlwerk in der südukrainischen Hafenstadt Mariupol ist nach wochenlangem Kampf entschieden. Die Ukraine hat den Widerstand eingestellt, nach russischen Angaben haben sich mehr als 1900 ukrainische Soldaten ergeben. Denis Prokopenko, der Befehlshaber des Azow-Batallions, das auf dem weitläufigen Gelände bis zuletzt die Stellung hielt, sagte:

„Die Militärführung hat den Befehl gegeben, Menschenleben zu retten, das Wohlergehen der Soldaten dieser Einheit sicherzustellen und die Verteidigung der Stadt aufzugeben."

Dass die Azow-Kämpfer durch einen Gefangenenaustausch freikommen könnten, wie Kiew hofft, ist ungewiss. Die russische Staatsanwaltschaft hat beantragt, die Einheit als terroristische Vereinigung einzustufen.

Neonazistische Organschmugglerin oder mutige Ärztin: Tayra filmte in Mariupol

Schoigu: „Befreiung der Volksrepublik Luhansk nähert sich dem Abschluss“

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu berichtete: „Einheiten der russischen Armee gewinnen im Donbas zusammen mit den Volksmilizen der Volksrepubliken Luhansk und Donezk weiterhin die Oberhand. Die Befreiung der Volksrepublik Luhansk nähert sich dem Abschluss.“

Sjewjerodonezk gehört zu den Städten, die derzeit ganz besonders unter russischem Beschuss stehen. Dem örtlichen Gouverneur zufolge gab es zuletzt zwölf Tote.

Der im Vatikan für außenpolitische Belange zuständige Erzbischof Paul Richard Gallagher besuchte die ukrainische Stadt Butscha. Der Brite hielt an einem Massengrab des Ortes inne und sprach ein Gebet für die Toten.