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Westbalkankandidaten: Bestandsaufnahme in Brüssel

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Von Nial O'Reilly
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Die Staats- und Regierungschefs der EU und der Westbalkanstaaten treffen sich in Brüssel für eine Bestandsaufnahme bei der EU-Integration. 

Serbien hat traditionell starke Bindungen an Russland, Thema werden also auch die Werte der EU und angesichts des Ukraine-Krieges die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sein. Denn Serbiens Politik zwischen den Stühlen, das Engangement Chinas in Serbien und die enge Bindung zu Russland führen nicth unbedingt zu stringenten Positionen, wie viele Kritiker anmerken.

Wir sind der EU zutiefst dankbar, dass sie riesige Summen in unsere Länder investiert. Wenn es passiert, ist es gut. Wenn es nicht passiert, ist es nicht schlimm - dann tun wir unser Bestes, um für uns selbst zu sorgen.
Aleksandar Vučić
Serbischer Präsident

Ein halbes Dutzend Westbalkan-Länder wartet seit vielen Jahren auf den EU-Beitritt, während die Ukraine und Moldau den EU-Kandidatenstatus bekommen, auf der Überholspur.

Diese Versammlung ist auf geopolitischer Ebene historisch. Heute muss eine Entscheidung getroffen werden, die unsere Stabilität, unsere Sicherheit und unseren Wohlstand betreffen wird.
Charles Michel
Präsident des Europäischen Rates

Serbien, Albanien und Nordmazedonien sind EU-Kandidaten, Nordmazedonien zum Beispiel schon seit 2005. Der Frust wächst, gerade über Vetos von Nachbarn wie ehemals Griechenland und aktuell Bulgarien. Das blockiert das Nachbarland wegen eines in Brüssel nur schwer nachvollziehbaren Sprachenstreits.