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Seegras: SOS aus der Delphin-Kinderstube

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Von Rodrigo Barbosa, su
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In Portugal versucht ein Verein seit sieben Jahren, den Ozean zu retten. Oder wenigstens das Seegras an der Mündung des Sado-Flusses. „Ocean Alive“ setzt dabei auf „Meereserziehung und Verhaltensänderung“. In der Vereinigung, die sich selbst als „Genossenschaft“ bezeichnet, spielen Frauen eine wichtige Rolle, unter anderem als „Wächter des Meeres“.

Und als Gründerinnen.

Meeresbiologin Raquel Gaspar, Gründerin der NGO Ocean Alive

"Meeresprärien können im Vergleich zu terrestrischen Wäldern dreißigmal mehr Kohlenstoff binden."

KINDERSTUBE

Die Seegraswiesen sind die Kinderstube für Delphine, Fische und Schalentiere, die für die örtlichen Fischer sehr wichtig sind.

Bedroht werden sie laut den Aktivisten von Abfällen aus der Muschelfischerei, ankernden Schiffen und durch „zerstörerischen“ Fischfang. Also sammeln die Freiwilligen einmal im Monat Plastikmüll aus ihrem Biotop. Dazu kommen Ausbildungscamps für Teenager und junge Erwachsene und "Sensibilisierungskampagnen."

Luís Almeida, Meeresbiologe:

„Die Seegraswiesen leisten diesen Meerestieren mehrere Dienste: Sie können darin nisten, ihre Eier zur Fortpflanzung ablegen, Nahrung und Unterschlupf finden. Das ist also ein Lebensraum, der viele Arten viel Unterstützung bietet, das ganze Leben lang."

Ocean Alive bezeichnet die UNESCO als institutionellen Partner. Man leiste einen Beitrag zur UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sponsoren wie die Santander Group finanzieren einzelne Projekte.

Rodrigo Barbosa, su