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Tödliche Heliumvergiftung: Karlton (5) steckt Kopf in Saurierballon

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Von euronews
Beispielfoto: Saurier-Ballon in einem Freizeitpark, 2021
Beispielfoto: Saurier-Ballon in einem Freizeitpark, 2021   -   Copyright  Andy Wong/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved   -  

Einem Fünfjährigen ist seine Begeisterung für Dinosaurier zum Verhängnis geworden. Er starb an einer Heliumvergiftung, nachdem er seinen Kopf in einen Ballon in der Form eines Sauriers gesteckt hatte.

Der kleine Karlton Noah Donaghey aus Gateshead bei Newcastle in England hat seine Neugierde mit dem Leben bezahlt. Der Fünfjährige hatte in einen großen Dinosaurierballon kriechen wollen, um diesen als Kostüm zu tragen und damit seine Familie zu überraschen. Doch dann steckte er mit dem Kopf fest und atmete das schädliche Helium ein. Das hat die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet. Der Vorfall hatte sich bereits Ende Juni ereignet. 

Junge wollte Familie überraschen

Dem Bericht zufolge war der mit Helium gefüllte Ballon ungefähr so groß wie der Junge selbst. Karltons Mutter Lisa fand ihren Sohn mit dem Ballon über Kopf und Hals gezogen. Da hatte er bereits eine Heliumvergiftung erlitten. Später gab die 43-Jährige an, die Familie habe arglos das warme Wetter im Garten genossen. 

Karlton sei zur Toilette im Haus gegangen. Schließlich habe sie nach ihrem Sohn sehen wollen: "Als ich hereinkam, lag er auf dem Boden und hatte den Ballon über seinem Kopf und seinem Hals", so berichtete Lisa. Ihr Sohn sei sehr blass gewesen und habe mit weit aufgerissenen Augen auf dem Boden gelegen. 

Ballon war Belohnung für gutes Betragen

Karlton wurde noch am Unfallort wiederbelegt, dann brachte ihn ein Hubschrauber in ein Krankenhaus in Newcastle-upon-Tyne. Sechs Tage lang wurde er auf der Intensivstation des Royal Victoria Infirmary künstlich beatmet. Schließlich aber wurden die Geräte abgeschaltet. 

Karlton hinterlässt neben seinen Eltern auch drei ältere Geschwister im Alter von 25, 20 und 15 Jahren. Den Saurierballon hatten Vater und Mutter ihrem Sohn auf einem Jahrmarkt gekauft - als Belohnung, weil er so brav gewesen sei.