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Erdgasbohrungen im Mittelmeer: Die Türkei legt wieder los

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Von euronews
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Recep Tayyip Erdoğan bei der Verabschiedung des Schiffes
Recep Tayyip Erdoğan bei der Verabschiedung des Schiffes   -   Copyright  AFP

Vom Hafen in Taşucu aus ist ein türkisches Erkundungsschiff in See gestochen. Es soll im östlichen Mittelmeer Bohrungen durchführen, um mögliche Erdgasvorkommen aufzuspüren. Das geschieht rund 34 Seemeilen vor der südtürkischen Stadt Gazipaşa in internationalen Gewässern.

Um türkische Bohrungen im Mittelmeer gab es in der Vergangenheit Ärger mit Griechenland. Bei der Verabschiedung des Schiffes betonte Präsident Recep Tayyip Erdoğan, sein Land brauche für die Erkundungsfahrt keine Genehmigung von niemandem.

Giannis Oikonomou, Sprecher der griechischen Regierung: „Wir beobachten die Lage genau und bleiben achtsam. Aber wir bleiben gleichzeitig ruhig und tun das, was wir können, um sicherzustellen, dass die Lage in der gesamten Region stabil bleibt sowie das Völkerrecht und die Rechte unseres Landes gewahrt werden."

Türkei will F16-Kampfflugzeuge

Kommende Woche reist eine Abordnung der türkischen Regierung in die Vereinigten Staaten, um über den Ankauf von F16-Kampfflugzeugen zu verhandeln. Im US-Kongress regt sich wegen des traditionell angespannten Verhältnisses der Türkei zu Griechenland Widerstand gegen ein solches Geschäft. Präsident Joe Biden hatte sich nach einem Treffen mit Erdoğan beim NATO-Gipfel in Madrid für den Verkauf der F16 ausgesprochen.