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Unfall oder Angriff? Satellitenbilder zeigen Zerstörung russischer Kampfflugzeuge auf der Krim

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Von Euronews  mit DPA/AFP
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Satellitenaufnhamen von zerstörten Flugzeugen auf der Militärbasis
Satellitenaufnhamen von zerstörten Flugzeugen auf der Militärbasis   -   Copyright  Satellite image ©2022 Maxar Technologies via AP)

Unfall, Angriff oder gar Sabotage? Die Bilder des US-Satellitenbetreibers Maxar vor und nach den schweren Explosionen auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim am vergangenen Dienstag belegen nach Einschätzung von US-Experten, dass auf dem russischen Militärstützpunkt mindestens acht Kampfflugzeuge zerstört wurden.

Etliche Krater ließen zudem auf das Ausmaß der Explosionen schließen. Die genaue Ursache - ob Sabotageaktion oder ein ukrainischer Angriff sei nicht zu erkennen.

Russland bestreitet, dass Militärtechnik zerstört wurde und sprach von einem Brand. Auch Kiew hat bislang offiziell keine Verantwortung für den Vorfall übernommen.

Laut russischen Angaben kamen bei den Explosionen ein Mensch ums Leben und 14 weitere (Menschen) wurden verletzt.

Ob Angriff oder nicht, die Explosionen auf der Krim lösten auf jeden Fall Panik unter Touristen aus. Die Halbinsel Krim ist ein beliebtes Urlaubsziel für Russen und wird wegen ihrer Strände und Berge geschätzt.

Videos, die am Dienstag in den sozialen Netzwerken verbreitet wurden, zeigten, wie sich auf der Brück, die die Krim mit dem russischen Festland verbindet, zahlreich Autos stauten. Auf anderen Bildern ist zu sehen, wie Hunderte von Touristen an einen Strand fliehen, während am Horizont dichte Rauchwolken aufsteigen.

Der Chef der prorussischen Krimverwaltung, Sergej Aksjonow, versuchte, die Besucher in einer Videobotschaft zu beruhigen und versicherte, dass "alle notwendigen Maßnahmen verstärkt wurden, um die Sicherheit der zivilen Infrastruktur und der Bevölkerung zu gewährleisten".

Das ukrainische Verteidigungsministerium erinnerte seinerseits daran, dass die Anwesenheit von Besatzungstruppen auf dem Territorium der ukrainischen Krim nicht mit der touristischen Hochsaison vereinbar sei.