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Drohnenangriffe gegen Russlands Schwarzmeerflotte auf der Krim

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Von Euronews  mit dpa
Sewastopol
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Auf der Halbinsel Krim ist es erneut zu einer Explosion gekommen. Am Samstag schlugen in der Stadt Sewastopol nach Angaben der Behörden Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne im Stabsgebäude der Schwarzmeerflotte ein. Die Luftabwehr der Flotte habe die Drohne getroffen, sagte der Verwaltungschef der Stadt, . Es gebe keine Opfer.

Raswoschajew machte die Ukraine für den Angriff verantwortlich.

Schon Ende Juli war nach Raswoschajews Angaben eine Drohne im Hof des Stabs der Flotte eingeschlagen. Dabei gab es auch Verletzte. Die Ukraine hatte zurückgewiesen, etwas damit zu tun zu haben. 

Zuletzt kam es auch zu schweren Explosionen auf einen Militärstützpunkt und in einem Munitionsdepot. Die Ukraine hatte diese mit Genugtuung aufgenommen und mitgeteilt, dass sie mit weiteren Explosionen rechne. Die Krim sei kein sicherer Ort, teilte die ukrainische Führung mit.

In den vergangenen Tagen gab es den russischen Behörden zufolge mehrere Fälle, in den Drohnen abgeschossen wurden. Die Flugabwehr sei aktiv, über Sewastopol sie ihre Ziele getroffen, sagte Raswoschajew am Freitagabend. «Wie viele andere Einwohner habe ich Explosionen über dem Zentrum gehört.» Nicht verifizierte Videos im Internet, die angeblich aus Sewastopol und Jewpatorija stammten, zeigten Leuchtspuren von Flugabwehrfeuer. Am Donnerstagabend waren angeblich Drohnen über der Stadt Kertsch und dem Militärflugplatz Belbek bei Sewastopol abgeschossen worden.

In der Nähe von Jewpatorija im Westen der Halbinsel Krim hatte es am Dienstag vor einer Woche verheerende Explosionen auf dem Fliegerhorst Saki gegeben, die russische Kampfflugzeuge zerstörten. Am Dienstag explodierte ein Munitionsdepot im Norden im Gebiet Dschankoj.

Nach Angaben des Sprechers des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konashenkov, tötete die russische Luftwaffe am heutigen Samstag mehr als 80 ukrainische Kämpfer in der Region Charkiw, durch einen hochpräzisen Luftangriff. Auch etwa 20 ausländische Söldner seien getötet worden.