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Berlins Internationale Funkausstellung öffnet nach Corona-Pause

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Von Katharina Sturm
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Roboter, Autonome Kühlschränke und faltbare Bildschirme. Die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, findet nach langer Corona-Pause dieses Jahr wieder statt. Bei der Technologiemesse in Berlin werden die neuesten Innovationen und Entwicklungen der Technikbranche präsentiert.

Eingeläutet wurde die Veranstaltung durch eine Präsentation des Technikriesen SIEMENS. Der Technologiekonzern stellt auf der Messe unter anderem einen Kühlschrank vor, der mit Amazons ALEXA Geräten kommunizieren kann. SIEMENS' neue Waschmaschinen sind 65% energieeffizienter und sparen Wasser und Waschmittel ein. Eine neue Kaffeemaschine soll über "Bohnenintelligenz" verfügen. Nach Angaben von Siemens sei sie in der Lage, Kaffeebohnen zu erkennen und Getränke entsprechend zuzubereiten.

Wie viele andere Events wurde auch die jährliche IFA durch die Pandemie eingeschränkt. Die Veranstaltung im September 2020 fand nur unter strengen Hygienemaßnahmen und mit deutlich weniger Ausstellern statt – letztes Jahr fiel sie ganz aus. In diesem Jahr ist mit Samsung aus Südkorea eine der größten Elektronikmarken der Welt anwesend. Allerdings sind in diesem Jahr trotzdem nur 80% der üblichen Aussteller anwesend.

Der Leiter der IFA 2022, Kai Mangelberger, hebt hervor, dass nur wenige Unternehemen fehlen würden. Die meisten, stammen aus Asien und dem globalen Marktgebiet, so Mangelberger. Das liege jedoch an den Einschränkungen durch Corona und nicht daran, dass sie nicht gerne auf der IFA seien, betont er. Sie seien zuversichtlich und denken, dass diese Aussteller wiederkommen werden.

Corona hat viele Unternehmen inspiriert innovative Produkte zu erfinden, die den Menschen das Leben während der Pandemie erleichtern können. Lenovo hat unteranderem das „ThinkPad“ entwickelt, dessen 16 Zoll Bildschirm faltbar ist. Lenovo hofft, dass Menschen, die von zuhause oder unterwegs arbeiten von dem klappbaren Display und profitieren werden.

Carly Okerfelt ist Managerin bei Lenovo und erklärt, dass die erste Generation des "Thinkpads" bereits vor Corona auf den Markt gebracht wurde. Jetzt, da die Menschen wieder ins Büro gehen würden, sei es aber eigentlich noch viel relevanter, so Okerfelt. Die Leute seien es gewohnt zuhause mit mehreren Bildschirmen zu arbeiten. Und jetzt, da die Menschen auch wieder reisen können, kommt das große aber dennoch handliche Display zum passenden Zeitpunkt.

Die Internationale Funkausstellung in Berlin, Europas größte Veranstaltung für Unterhaltungselektronik, eröffnete am 31. August und 1. September mit den „Medientagen“. Hier bekommt man schon einen Vorgeschmack auf die technischen Innovationen der Messe. Für die Öffentlichkeit beginnt der Messeklassiker erst am Freitag.