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Harter Corona-Lockdown in China: Sogar Rettung nach 6,8-Erdbeben behindert

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Von Euronews  mit AFP, AP
Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in der Region Sichuan
Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben in der Region Sichuan   -   Copyright  Cheng Xueli/Xinhua

In China hat der strenge Corona-Lockdown in Chengdu in der Provinz Sichuan laut Berichten die Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben der Stärke 6,8 behindert. Bei dem Beben kamen mehrere Dutzend Mennschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt.

Zahlreiche Menschen konnten ihre Wohnungen nicht verlassen, weil es Lockdown-Sperren vor den Gebäuden gab. Helfer mussten offenbar Corona-Tests machen, bevor sie zum Einsatz kommen durften.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua verbreitet Fotos von Kindern, die nach dem Beben in einer Notunterkunft untergekommen sind.

Shen Bohan/Xinhua
Kinder in einer Notunterkunft nach dem Erdbeben in der Region SichuanShen Bohan/Xinhua

In den sozialen Netzwerken wurde ein Video verbreitet, bei dem Schüler wegen des Erdbebens einen Klassenraum verlassen - und einen am Fuß verletzten Kameraden mitnehmen.

Die Chef einer Sicherheitseinheit, Ren Xiaolan, erklärt: "Wir desinfizieren jeden Tag die betroffenen Wohngebiete zwei bis drei Mal, und wir sorgen dafür, dass die Menschen ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen."

Als Teil der Null-Covid-Strategie Chinas ist der Lockdown für 21 Millionen Menschen auf unbestimmte Zeit verlängert worden. Im Netzwerk Weibo beschwerten sich Chinesinnen und Chinesen darüber, dass sie nicht genug zu essen zu Hause hätten - und nicht einkaufen gehen durften.

Viele wurden von dem plötzlichen Lockdown überrascht, in der betroffenen Region Gestrandete müssen von anderen Menschen beherbergt werden und dürfen nicht nach Hause.