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Sturz von der Yacht: Mysteriöser Tod des Putin nahen Managers Petschorin (39)

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Von Euronews
Hafen von Wladiwostok im Fernen Osten Russlands
Hafen von Wladiwostok im Fernen Osten Russlands   -   Copyright  Alexander Nemenov/AP   -  

Schon wieder ist ein Manager in Russland unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen. 

Wie sein Unternehmen an diesem Dienstag mitteilt, ist Iwan Petschorin (auch: Pechorin), Luftfahrtdirektor der Gesellschaft für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, am Samstag im Japanischen Meer in der Nähe von Wladiwostock, etwa 5.800 Meilen östlich von Moskau, ins Meer gestürzt. Laut Medienberichten war der 39-Jährige mit hoher Geschwindigkeit mit seiner Yacht unterwegs. Seine Leiche wurde offenbar später auf der Insel Russkij an Land gespült.

Daily Beast zitiert russische Quellen, die berichten, dass Petschorin und die anderen an Bord der Yacht betrunken waren, als der Manager ins Meer fiel.

Petschorins Unternehmen ist von der russischen Regierung mit der Erschließung der Ressourcen im Fernen Osten und in der Arktis beauftragt worden. Russischen Berichten zufolge war Petschorin unter anderem für den Ausbau des Luftverkehrs im Fernen Osten durch die Modernisierung der Flughafeninfrastruktur und den Bau neuer Start- und Landebahnen zuständig.

Vom 5. bis zum 8. September 2022 hatte Iwan Petschorin noch am Eastern Economic Forum in Wladiwostok teilgenommen und eine Rede gehalten. Bei diesem Wirtschaftstreffen war auch Präsident Wladimir Putin anwesend. Die Energiequellen in der Akrtis sind angesichts der Sanktionen des Westens von besonderer Bedeutung.

Stanislav Krasilnikov/TASS Host Photo Agency
Russlands Präsident Wladimir Putin in Wladiwostok beim Eastern Economic ForumStanislav Krasilnikov/TASS Host Photo Agency

Die Mitteilung von KRDV lautet: "Am 12. September wurde der tragische Tod unseres Kollegen, des Geschäftsführers für die Luftfahrtindustrie der Korporation für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Ivan Pechorin, bekannt. Iwans Tod ist ein unwiederbringlicher Verlust für Freunde und Kollegen, ein großer Verlust für das Unternehmen. Wir sprechen der Familie und den Freunden unser aufrichtiges Beileid aus."

Seit Beginn von Russlands Krieg in der Ukraine sind mehrere russische Top-Manager zu Tode gekommen. Zuletzt war der ehemalige Lukoil-Chef Rawil Maganow am 1. September aus dem Fenster im 6. Stock eines Moskauer Krankenhauses gestürzt.