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Putin über den Ukraine-Krieg: "Wir haben es nicht eilig"

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Von Euronews mit dpa und AFP
Die ukrainische Gegenoffensive.
Die ukrainische Gegenoffensive.   -   Copyright  Evgeniy Maloletka/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved   -  

Auch wenn die ukrainische Armee im Süden des Landes nicht so schnell vorankommt wie die Gegenoffensive in Charkiw, setzt sie ihre Angriffe im Süden fort. Nach russischen Angaben schlugen fünf ukrainische Raketen in ein Gebäude der russischen Besatzungsverwaltung in Cherson ein. Es habe einen Toten und einen Verletzten gegeben.

In Luhansk im Osten der Ukraine sollen russischen Angaben zufolge der Generalstaatsanwalt der Separatisten und seine Stellvertreterin bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen sein. Moskau sprach von einem Terrorakt.

Für viele sind diese Angriffe ein Indiz darauf, dass Russland dabei ist, die Kontrolle und die Intitiave in seinem Krieg gegen die Ukraine zu verlieren. Russlands Staatschef Putin bemühte sich deshalb, dem zu widersprechen: „Unsere Angriffsoperationen im Donbas selbst haben nicht aufgehört. Sie kommen nur langsam voran, aber die russische Föderation besetzt nach und nach neue Gebiete“, sagte Putin am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Usbekistan.

"Wir haben es nicht eilig"

Putin betonte, dass sein Land zurzeit nicht mit der gesamten russischen Armee kämpfe, sondern nur mit bestimmten Teilen von ihr. „Das hängt natürlich mit den Parametern unseres Militärs zusammen, und deshalb haben wir es in dieser Hinsicht nicht eilig."

Russland veröffentlichte Videos, die zeigen sollen, dass zur Zeit russische Angriffe in der Westzone der sogegannten Spezialoperation ausgeführt werden. Die russischen Streitkräfte besetzen momentan allmählich mehr Gebiete in Luhansk, verlieren aber andere in Donezk.

Auch die ukrainische Regierung veröffentlichte Bilder von zurückgelassenen russischen Panzern in Gebieten, die die Ukraine im Donbas zurückerobert hat.