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Tod von Mahsa Amini: Neue Gewaltausbrüche an iranischen Universitäten

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Von Euronews mit AP, dpa, AFP
Mit Slogans in drei Sprachen postierten sich Demonstrierende vor dem Nationalmuseum in Beirut
Mit Slogans in drei Sprachen postierten sich Demonstrierende vor dem Nationalmuseum in Beirut   -   Copyright  AFP   -  

An mindestens zwei iranischen Universitäten ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen von Studierenden und Lehrpersonal mit Sicherheitskräften gekommen.

Zahlreiche Menschen stürmten das Gelände der Universität von Isfahan in Zentraliran und wurden durch den Einsatz von Tränengas zurückgedrängt.

Auch an der renommierten Scharif-Universität in der Hauptstadt Teheran kam es zu Ausschreitungen, bei denen Schüsse gefallen sein sollen. Sicherheitskräfte verprügelten dort nach Angaben iranischer Medien Studierende und Lehrkräfte. Anschließend sollen zahlreiche Studierende eingekesselt worden sein. Fotos davon kursieren auf Twitter.

Demos in Paris, New York, Beirut

Auslöser der Demonstrationen ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini vor gut zwei Wochen. Sie war wegen einer nicht regelgerechten Kopfbedeckung von der Sittenpolizei festgenommen worden und danach in einem Krankenhaus verstorben.

Seitdem kommt es nicht nur im Iran, sondern auch international zu öffentlichen Solidaritätsbekundungen. An diesem Sonntag versammelten sich zahlreiche Protestierende unter anderem in Paris, New York und Beirut. In Paris beteiligte sich a

In Manhattan zog ein Solidaritätsmarsch von der 14. Straße zum Washington Square Park. In Zusammenhang mit den Protesten sind im Iran nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen bereits über 90 Menschen ums Leben gekommen.

In Beirut zogen überwiegend weibliche Demonstrierende vor das Nationalmuseum und präsentierten auf Bannern in drei unterschiedlichen Sprachen (Arabisch, Farsi und Kurdisch) Slogans wie "Frauen, Leben, Freiheit."