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224. Kriegstag: Ukraine hat "dutzende Dörfer" in von Russland besetzten Regionen befreit

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Von Euronews  mit AP, AFP
Ukrainische Soldaten auf einem Panzer zwischen Isjum und Lyman im Osten des Landes
Ukrainische Soldaten auf einem Panzer zwischen Isjum und Lyman im Osten des Landes   -   Copyright  Francisco Seco/Copyright 2022 The AP. All rights reserved

Ukrainische Streitkräfte rücken nach eigenen Angaben in der Region Cherson immer weiter vor. Ihr Ziel ist es dort, die russische Armee von ihren Nachschublinien abzuschneiden.

Die Stadt Cherson ist schon seit Anfang März von den Russen besetzt, aber jetzt erscheint es möglich, dass sie von der Ukraine zurückerobert wird. Tatsächlich meldet Kiew vor allem in den von Russland annektierten Regionen Fortschritte.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dutzende Dörfer seien allein in dieser Woche befreit worden - in den Regionen Cherson, Charkiw, Luhansk und Donezk.

In den vier Regionen Cherson, Luhansk, Donezk und Saporischschja hatte Russland vom Westen verurteilte sogenannte Referenden abgehalten, in denen sich laut Moskau die große Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner für den Anschluss an Russland ausgesprochen hatte. Die Annexion hatte Wladimir Putin in der russischen Hauptstadt feiern lassen.

Die USA haben eine weitere 625 Dollar Militärhilfe für die Ukraine angekündigt. Die Rede war von der Lieferung der bereits effektiv eingesetzten Systeme. 

Ob Washington demnächst auch die von Kiew geforderten Langstreckenraketen liefert, war zunächst nicht klar.

In der Region Charkiw hat Russland weitere Infrastruktur - wie ein Elektrizitätswerk - angegriffen.

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von gerade eingezogenen Rekruten veröffentlicht, die in der Region Donezk in der Ukraine ein Training absolvieren.

Etwa 200.000 der 300.000 Rekruten der Teilmobilmachung sollen bereits ihren Dienst angetreten haben.