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Neuer Schwung für Europa? Staaten rücken zusammen - gegen Putin

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Von Euronews
Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson (r.) im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten der Ukraine, Denys Schmyhal, in Prag
Schwedens Ministerpräsidentin Magdalena Andersson (r.) im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten der Ukraine, Denys Schmyhal, in Prag   -   Copyright  Darko Bandic/Copyright 2022 The AP

Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen heute in Prag mit 17 Amtskolleg*innen aus Drittländern im sogenannten Format der Europäischen Politischen Gemeinschaft zusammen.

Die Idee dahinter hatte der französische Präsident Emmanuel Macron im Mai 2022 ins Leben gerufen, nun nimmt sie Gestalt an. Und sie gewinnt an Schwung – angesichts der geopolitischen Veränderungen, die sich aus dem Einmarsch Russlands in der Ukraine ergeben.

Ziel ist es, den EU-Beitrittskandidaten bereits jetzt zu vermitteln, zur europäischen Staatengemeinschaft dazuzugehören. Insgesamt sind 44 Staaten hier in Prag vertreten, darunter auch Großbritannien, Israel und die EU-Beitrittskandidaten.

Große Erwartungen gibt es nicht. Doch einem EU-Diplomaten zufolge handelt es sich um ein Ereignis mit hohem Symbolwert, das die wichtige Signale in die Welt sende.

Die meisten Staats- und Regierungschefs kommen mit ihrem eigenen Programm, viele bilaterale Gespräche werden bei dieser Veranstaltung erwartet.

Am Freitag dann werden die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten hier in Prag über den umstrittenen Gaspreisdeckel und die Energiekrise sprechen.