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Lust auf Spritz? Venezianischer Aperitif auf Siegeszug

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Von euronews
Spritz im Glas
Spritz im Glas   -   Copyright  Louise Dixon/Copyright 2021 The AP. All rights reserved

Ob gediegen in einem vorgekühlten Glas auf einer Restaurantterrasse oder in Dosen für unterwegs: Der Spritz ist weltweit beliebt in all seinen Variationen. Ursprünglich stammt der Spritz aus Venetien - und auch dort wird der Aperetif noch immer mit großer Begeisterung getrunken.

Allein in und um Venedig, der Heimat des Drinks, werden pro Tag durchschnittlich 300.000 Gläser serviert, in unterscheidlichen Rezepturen. Ein Aperitif-Trend, der im neuen Jahrtausend den Weltmarkt erobert hat. Und überhaupt: Aperitifs sind äußerst beliebt.

Spritz als Welterfolg

"Am Anfang wurden Aperitifs - wie Wermut und all die anderen Getränke und Liköre, die meist italienisch waren - normalerweise allein getrunken. Als Aperitif, ja, aber ohne andere Zutaten, vielelicht nur mit ein bisschen Eis oder mit ein bisschen Soda, um es etwas zu verlängern. Und dann, nach den 50er Jahren, begann man, sie zu mischen und sie auch als Cocktailzutat wahrzunehmen", so Rudi Carraro, Markenbotschafter des Herstellters Select.

Es war eine kleine Revolution für die venezianische Schorle. In der modernen Verson ziehen Konsumenten Prosecco dem ursprünglich verwendeten Weißwein als Zutat vor.

Aperitif: Deutschland unter Top-Märkten

Die einst in Venetien herrschenden Habsburger sollen Mitte des 19. Jahrhunders italienische Weine als zu schwer empfunden haben. Daher baten sie um einen "Spritzer", also um etwas Sodawasser im Wein.

Laut dem Bericht des International Wines and Spirits Record ist der Absatz von Aperitifs - einschließlich des Spritz in all seinen Variationen - im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 26 Prozent gestiegen. Die fünf wichtigsten Märkte für Aperitifs sind demnach Italien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Argentinien. .